23.12.2011

es `Weihnachtet`…

Mit dem Schiff Schlitten kommt er an, der gute, liebe Weihnachtsmann.

Den großen Sack hat er zumeist dabei, gefüllt mit `Spielzeug`, Nascherei.

Nun müsst ihr lieb und folgsam reue`n, zuerst die liebe (Ehe-)Frau erfreu`n.

Damit der treue, güt’ge Mann auch EUCH im nächsten Jahr erfreuen kann.


In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieser Seite ein schönes Weihnachtsfest,ob nun besinnlich, glücklich oder fröhlich, wie auch immer jeder einzelne dieses für sich und seine Lieben gestalten möchte.


…und somit höchste Zeit für die Restarbeiten an der Bermpohl!

Nachdem lange Monate andere Dinge im Vordergrund standen, ist es nun (endlich wieder) an der Zeit, den nahezu fertigen Rumpf `Wassertauglich` zu machen.

Im Klartext bedeutet das: die etwas größere Beibootwanne muss ans Boot, es wäre zudem einigermaßen `sexy`, wenn das Ding dann auch noch zuverlässig das Wasser aus dem Rumpf hält. ;-)

Die Fahrerprobungen diverser weiterer Modelle im Frühjahr und Sommer haben -unter teils eher wiedrigen Bedingungen- gezeigt, das es ungemein wichtig ist, auch oberhalb der Wasserlinie penibelst auf Dichtigkeit zu achten. Modellschiffe nicht nur für Schönwetterfahrten, sondern auch für etwas `rauhere` Bedingungen am Teich vorzubereiten, hat für mich spätestens seit der gemeinsamen Ausfahrt mit Willi am Dankern See höchste Priorität. Es ist ein ziemlich hübscher Anblick, eine 30 Jahre junge alte Elke oder ein ebenso altes junges Schnellboot durch 20cm Wellen `stampfen` zu lassen. Unschön ist jedoch, wenn nach 30. Min. Fahrt gute 450 ml Wasser zu `lenzen` sind…..wie im Fall der Elke dort….

Es ist daher wahrscheinlich, das die bisher angedachte Lösung eines umlaufenden Doppel-Dichtungsprofils für die Heckwanne nun komplett verworfen wird.

Bisherige Erfahrungen an der PT15 haben gezeigt, das ein Abkleben der Schnittkanten deutlich effektiver ist. Zum Abkleben eignet sich klares Maskiertape aus der Airbrush- und Lackierer-Scene meiner Meinung nach besser als Tesa, denn es hinterlässt beim Abziehen nahezu keine Rückstände, lässt zudem auch den Untergrund (sprich Lack) dankenswerterweise an Ort und Stelle, da die Klebewirkung bei vergleichbarer Dichtigkeit deutlich geringer ausfällt. Das der Untergrund in beiden Fällen sauber, fettfrei und trocken sein sollte, versteht sich von selbst. ;-)

Aber zurück zur Beibootwanne der Bermpohl:

Bevor diese an den Kreuzer kann, müssen -neben dem Beibootaufzug, zu dem ich zwar immer noch keine endgültige Lösung gefunden habe, es wird aber wahrscheinlich etwas `magnetisches`werden- auch die Laufrollen für die Vegesack in die Wanne. Diese sollten möglichst leichtgängig und mit Schrumpf- oder Gummischlauch bestückt sein, um die Aufnahme/das Abgleiten der Vegesack zu vereinfachen, eine `griffige Rollenfunktion` voraus zu setzten und `Macken` an beiden Booten vorzubeugen.

Da die letzten Abende ein wenig Zeit für einen ersten Entwurf/Prototypen übrig war, ging es in den Keller um eine Lösung zu finden und ein wenig `rumzutüfteln`.

Da ich bekanntlich gerne löte, war (wieder einmal) Messing das Material meiner Wahl.

Erstentwurf der Beiboot-Laufrollen für die Bermpohl

Erstentwurf der Beiboot-Laufrollen für die Bermpohl

Die Achse der Laufrolle besteht aus polierten (Achse in Akkuschrauber einspannen und mit 360`Körnung polieren) 3mm Vollmaterial, die eigentliche Laufrolle aus einem 4mm Rohr mit (ebenso) polierten 3mm Innendurchmesser. Um die Rolle an ihrem Platz zu halten, wurden aus dem Rollenrohr (4 zu 3 mm) kleine, ca.  2mm lange Stücke (als Axiallager für die Rolle) auf die Welle gelötet. Direkt beim Verlöten der Anschläge wurden zudem 2mm Vollstäbe als Befestigungsgrundlage in der Wanne aufgelötet.

Das Löten von Messing ist (auf Grund des sehr guten Wärmeleitwertes) immer ein wenig `fummelig`, das Lot verläuft sehr gerne mal an Stellen, wo es definitiv nicht erwünscht ist. Es ist aber immer noch die sicherste Methode für eine haltbare Verbindung. Beim Löten des `finalen` Axiallagers nach Aufstecken der Laufrolle sollte man zudem darauf achten, das das Lot prinzipiell dem Newtonsches Gravitationsgesetz folgt, man sollte es demnach `hängend`einlöten um einem ungewollten `verlöten` der Laufrolle vorzubeugen.

Nun ja…, wir hatten hier auch schon mal diese lustigen `finden Sie den Fehler Bilder`…hier nun wieder ein `Paradebeispiel` für absolute Dämlichkeit bei der Montage…

Und? Wo ist der Fehler? :-)

Die ersten `Prototypen` der Laufrollen der Beibootwanne

Die ersten `Prototypen` der Laufrollen der Beibootwanne

STOOOOOP! bitte nochmal gucken… :-)

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…noch vor wenigen Zeilen (resp. Konstruktionsgedanken) war klar, das zur besseren Griffigkeit ein Gummi- resp. Schrumpfschlauch auf die Rolle muss….

Hmmm…, schon mal versucht, einen handelsüblichen 6mm Schrumpfschlauch um 90 Grad versetzt auf eine 4mm Messingrolle zu bekommen? ;-)

Sorry…, es funktioniert definitiv NICHT. Also musste bei den `Prototypen jeweils einer der beiden 2mm Stäbe wieder abgelötet werden um den Schlauch passgenau aufzuziehen…

Shit happens…

Trotzdem ist das erste Testergebnis -finde ich zumindest- ganz OK.

Die ersten `Prototypen` der Laufrollen der Beibootwanne, fertig lackiert und (theoretisch) bereit für den Einbau

Der erste `Prototyp` von den Laufrollen der Beibootwanne, fertig lackiert und (theoretisch) bereit für den Einbau

Auf Grundlage dieser…`Basis`…sind dann auch gleich ein paar Muster für die mittleren Laufrollen entstanden:

Entwurf der mitteren Laufrollen für die Beibootwanne der Bermpohl

Entwurf der mitteren Laufrollen für die Beibootwanne der Bermpohl

Soweit so gut…, nach einer ersten `Anprobe` in der Beibootwanne am Modell der Bermpohl gibt es nun allerdings ein neues Problem…

Die Laufrollen sehen im Original irgendwie deutlich…hmmm… schlanker und länger aus.

Zum Vergleich ein Bild der originalen Beibootwanne von einer 26m-Klasse

Zum Vergleich ein Bild der originalen Beibootwanne von einer 26m-Klasse

Ich bin mir an dieser Stelle noch nicht sicher, aber ich werde wohl noch einen weiteren Versuch mit einer um 1mm verkleinerten, etwas längeren Variante der Laufrollen bauen, auch um dann letzten Endes mal zu schauen, welche der Rollen besser zum (Modell-) Rumpf der Vegesack passt. Originaltreue hin oder her, die Funktion sollte ja auch gegeben sein, oder? ;-)

So denn…

Auch am Mast ist es in den letzten Tagen deutlich voran gegangen, das gibt`s dann in einen der nächsten Beiträge… ;-)

So denn, Guat`s Nächtle und liebe Grüße vom

Alex

…verfolgen diesen (kleinen) Blog aktuell!!!

In Worten…ACHTTAUSEND!

DANKE! Wobei ich gleich mal die Gegenfrage stellen muss, warum eigentlich???

Begeisterten Gruß von der Weftleitung

Alex

…zumindest ein bisserl… ;-)

Die zukünftigen Bermpohl Kapitäne an Bord der Christian, dem Tochterboot der HERMANN RUDOLF MEYER

Die zukünftigen Bermpohl Kapitäne (Junior und Papa) an Bord der Christian, dem Tochterboot der HERMANN RUDOLF MEYER

Beim Besuch der 37. Festtage in Bremerhaven ergab sich die seltene Gelegenheit, an Bord der Christian, dem Tochterboot der HERMANN RUDOLF MEYER, an einer simulierten Einsatzfahrt -incl. Absetzen und Aufholen vom Mutterboot- im Hafenbecken teilnehmen zu können. Das Mutterschiff, die Hermann Rudolf Meyer ist bekanntlich ein Schwesterschiff der Bernhard Gruben -welche von Graupner als Bausatz Nr. 2027 aufgelegt wurde-  und gehört der aktuellen, 3. Genaration der 23,1m Klasse an.

Auch wenn die Ausfahrt nur wenige Minuten dauerte, es war ein wirklich gelungenes Event des DGzRS, zudem -mir für eine spendenabhängige Organisation unverständlicherweise- völlig kostenlos für Kinder und Begleitpersonen!

Selbst mit `Unkostenbeitrag` hätten sich wahrscheinlich viele Mitfahrer zu diesem Erlebnis hinreißen lassen, ich für meinen Teil werde mich in jedem Fall mit einer angemessenen, anonymen Spende für diesen Spass  bedanken ;-) ! Dieses kleine `reale` Spielzeug erzeugt mit seinen nur 180 Ps einen wirklich unglaublichen Vorschub, welcher weder im Video, noch im Bild zu erkennen ist! Ein breites Grinsen bei allen Mitfahrenden war definitiv gesichert!

Vielen lieben Dank an Willi, denn dessen Freundin Tini hat dieses klasse Bild vom Kai aus `geschossen`. Schaut die Tage vielleicht einfach mal kurz in Willi`s Youtube Channel rein, ich bin mir sicher, das da in Kürze eine ähnliche Ausfahrt zu sehen sein wird, zudem sind da auch viele meiner…ich nenne es einfach mal `Nebenprojekte` auf den Teichen zu sehen ;-) –Nachtrag vom 08.08.2011: hier ist das -wie ich finde- wirklich geniale Video vom Willi nun auch direkt zu finden–

Wo wir beim Thema sind, schaut mal genauer rechts neben den kleinen Mast der Christian. Da ist zwar nicht der Willi, aber zumindest sein Arm und seine Kamera zu erkennen ;-)

So denn…

viele Leser hier werden sich fragen, warum es am Seiteninhalt und auch am eigentlichen Thema hier, der Bermpohl, in letzter Zeit nicht wirklich voran gegangen ist.

Die klare Antwort hierzu: Ich bin Die `Nebenprojekte` sind schuld :-)

In der letzten Zeit sind einige, weitere Böötchen an den Teich gebracht worden, bzw. aktuell in der Entstehungsphase…

-die kleine Lockente mit lustiger Wasserspritze im Schnabel und schwenkbarem Kopf

Der `Kinder- und Entenschreck`: Lockente Typ Männlich ;-)

Der `Kinder- und Entenschreck`: Stockente Typ `mannlich` ;-)

Der `Kinder- und Entenschreck`: Lockente Typ Männlich ;-)

Der `Kinder- und Entenschreck`: Stockente Typ `mannlich` von innen ;-)

Guckst Du: Stockente, `mannlich` -lesen kann ich ;-)-

Guckst Du Label: Stockente, `mannlich` vom Gartencenter Brockmeyer -lesen kann ich ;-) -

-die Inbetriebnahme eines weiteren Oldies, einer ebenfalls rund 30 Jahre alten Elke. Mittelerweile dient es manchmal auch als `Rettungskutter`für den Rest der bisherigen Lemgoer, bzw. `Lage- nser` IG-Flotte…..ein sehr sehr zuverlässiges Schiff, wenn nichts mehr fahren will und zuweilen hilflos auf dem Teich dümpelt, dieses Boot fährt (bisher) immer!

Der  `neue` Oldtimer bei seiner Junfernfahrt. Eine rund 30 Jahre `junge` Elke mit neuem technischen Innenleben.

Der `neue` Oldtimer bei seiner Junfernfahrt. Eine rund 30 Jahre `junge` Elke mit neuem technischen Innenleben.

Der  `neue` Oldtimer bei seiner Junfernfahrt. Eine rund 30 Jahre `junge` Elke mit neuem technischen Innenleben.

Der `neue` Oldtimer bei seiner Junfernfahrt. Eine rund 30 Jahre `junge` Elke mit neuem technischen Innenleben.

-die `Rennschake` für den Kurzen, sorry *Jugendzensurmodus an*: ein absolut pervers schnelles verdammt fixes `Quick`n Dirty` Modell! Bauzeit unter 20 Std.!

kein Foto, dafür aber nackte Angstgefühle, wenn ein -aktuell- 5-jähriger Bube mit dem Teil zwischen anderen Booten herumkurvt….nujo…, wenn schon Herzinfarkt, dann bitte auf solch eine,

oder so eine Art… ;-) Das Modell basiert simpelst gemacht auf dem Graupner Bausatz 2138 (Feuerlösch- oder Polizeiboot) und wurde nur optisch zur Küstenwache getrimmt.

Es verfügt über KEINEN Gleitrumpf, hier fährt ein konvetioneller Verdränger mit nur 6-zellingen, konventionellen NiMh Stangen-Akkus und einem Bürstenmotor. ;-)

Nix LiPo, nix Brushless, alles konventionelle Bauweise mit Fahrzeiten (bei 4Ah Zellen) um die 25-30 Minuten pro Stange. Bei diesem kleinen Geschoss Boot hat man(n) -in Anbetracht des minderjährigen Kapitäns- einerseits ein Lächeln im Gesicht, andererseits auch immer die Gefahr für die !`weitaus filigraneren`! Boote im direkten Umfeld im Auge…. => Stress in einer durchaus sympathischen, puristischen Art!

Man sollte die anderen `Kapitäne am Teich` im Zweifel jedoch gut bis sehr gut kennen, denn ich möchte nicht wissen was passiert, wenn dieses kleine `Teil` durch kurzfristige Fehler am Ruder quasi durch ein anderes Boot fährt….sinken wird es nicht, der Schaden `an Deck` dürfte trotzdem nicht zu verachten sein…

-der Neubau einer PT 15 als `puristische Rennschnake` für den `Papa`, denn es nervt irgendwie ziemlich, wenn der `Kurze` mit seiner Küstenwache den kompletten `halben` Teich unter Kontrolle hat… ;-)

Die PT 15 im Rohbau. So es gelingt, sollte es -bei ebenfalls konventioneller Bestückung- zumindest der Küstenwache/Rennschnake ebenbürtig sein...

Die PT 15 im Rohbau. So es gelingt, sollte es -bei ebenfalls konventioneller Bestückung- zumindest der Küstenwache/Rennschnake ebenbürtig sein...

-zudem steht noch ein `kleiner`, ersteigerter Rumpf der deutschen grauen Flotte an, der ist jedoch noch sehr weit weg von einem fertigen Boot…., dürfte aber eine ziemlich spannende Sache werden, da dieser einen handelsüblichen Türrahmen fast gänzlich ausfüllt. ;-)

So denn, wie Ihr seht war ich nicht ganz untätig in Sachen des Bootmodellbaus, die Bermpohl steht jedoch -zugegeben- aktuell unangetastet seit Wochen im Keller `Trockendock`.

Mir liegt es am Herzen, das dieses mein Jugendmodell Modell in allen -optischen und auch technischen- Betrachtungswinkeln ein Highlight werden soll, es fehlt mir aktuell aus verschiedensten Gründen leider die notwendige Zeit für ein vernünftiges Ergebnis, daher wird  -aus aktueller Sicht- wahrscheinlich erst im Herbst erneut Hand an diesen schönen Kreuzer angelegt.

Sofern Ihr, sprich die Leser dieses bescheidenen Seiten, Interesse an den anderen Modellen habt….einfach kurz melden, vielleicht `bastel` ich dann (bei Bedarf) einfach eine neue Seite zu den verschiedenen Modellen…hier an dieser Stelle sollte meines Erachtens jedoch die Bermpohl im Focus stehen.

Bis bald, gute Nacht

und lieben Gruß aus Lippe

die Werftleitung (Alex)

…gibt es auch noch ganz spontan zu berichten.

Den wirklich genialen Corel-Entwurf der Fahrstandsarmaturen etc. hatte ich ja bereits vorgestellt.

Vor einigen Tagen hat mir der Bernd dann via e-Mail das bisherige Ergebnis seines Modells zukommen lassen:

das Deckshaus von Bernd`s Breusing in der Totalen

das Deckshaus von Bernd`s Breusing in der Totalen

sowie im Detail

sowie im Detail

Ich kann an dieser Stelle nur sagen…Alle Daumen hoch! Das ersichtliche Ergebnis kommt dem Original, welches der Willi freundlicherweise auf diesen Seiten bereits im Original dokumentiert hat doch ziemlich nahe, oder?

Lieben Gruß an den Bernd und danke für die tollen Bilder :-)

…sollte man vielleicht einmal eine eigene Rubrik einrichten…. :-)

Auf der `lustigen` 1-2-3 Plattform werden ja bekanntlich immer mal wieder diverse Artikel für die Bermpohl, resp. für das Tochterboot Vegesack angeboten. Bekanntlich in manchmal guter, andererseits des öfteren auch in -zunehmend- nicht so guter Qualität.

An dieser Stelle möchte ich einfach einmal kurz auf die zur Zeit verstärkt verfügbaren Lochbleche -hier für die Vegesack- eingehen.

O.K., nun muss ich an dieser Stelle zwar ein wenig die Hosen runterlassen gestehen, das ich mir die bereits durchaus bestens bekannte  zeitraubende, nervige, arbeitsintensive Arbeit mit den Lochblechen der Bermpohl für die Vegesack ersparen wollte…Sei es drum, das ist hier nun nicht das Thema, oder? ;-) 1-2-3-meins :-)

Für 20,70€ (incl. Versand) hat vor wenigen Tagen ein Satz Lochbleche für die Vegesack den Besitzer gewechselt:

die lt. Bild ersteigerten Lochbleche von der 1-2-3 Plattform

die lt. Bild ersteigerten Lochbleche von der 1-2-3 Plattform

Hmm…die Bleche kamen -zugegeben- sehr ordentlich verpackt dann letzten Endes auch unversehrt bei mir an. An dieser Stelle füge ich einfach einmal zur Kenntnis den Auktionstext ein:

Hallo !
Sie Bieten hier auf ein 3 teiliges 0,5mm Alu-Lochlaufblech ,passend für Beiboot Vegesack der Adolph Bermpohl.
Alle Bohrungen der Löcher sowie Formgebung exakt nach Bauplan gearbeitet siehe Bild.
Privatverkauf keine rücknahme keine garantie!!!!

OK, alles klar, wir reden an dieser Stelle also von `exakt nach Bauplan gefertigten` Blechen für das Tochterboot…, wer so etwas schon einmal -ohne CNC-Fräse etc.- selber möglichst exakt von Hand gefertigt hat, weiß wohl auch sehr genau, welch nervtötender zeitlicher Aufwand hierfür von Nöten ist…., also scheint das ganze auf den ersten Blick auch eine gute Investition für das Gesamtbild des Kreuzers zu sein.

So denn, nachdem ich die Bleche jedoch in der Hand hielt, verbreitete sich statt Freude leider eher Unmut bzgl. der Qualität! Meiner Meinung nach sehr unpräzise, eher laienhaft gefertigte Bleche `grinsten` mich frech im durchaus ordentlich verpackten Karton an. Jep, es mag irgendwie `pingelig´ klingen, wenn jedoch zusamenhängende Bohrreihen `Toleranzen` eines kompletten Bohrmaßes der einzelnen Bohrungen aufweisen, dann reagiert mein persönlicher `Toleranzfaktor ` für `exakte Fertigungen` einigermaßen…hmmm.. empfindlich?!?

Die erhaltenen Lochbleche für die Vegesack, der Einfachheit halber habe ich diese direkt auf den Scanner gepackt...

Die erhaltenen Lochbleche für die Vegesack, der Einfachheit halber habe ich diese direkt auf den Scanner gepackt...

Auf den ersten Blick mag das ja zumindest noch als `Alublech` für die Vegesack durchgehen, aber ich für mich persönlich finde, das auch ein zweiter Bilck erlaubt sein darf. Also habe ich einfach mal den Scan des original Bauplans mittels Photoshop über den Scan der Lochbleche  `geschnitten`…., zur Erlärung: weiße Punkte = reale Bohrungen, schwarze Punkte = Bauplan.

Lochbleche Vegesack Fotomontage, im Hintergrund der Scan der Bleche, im Vordergrund der Scan des Bauplans. An dieser Stelle habe ich einfach mal die Außenkante der Bleche als Referenzpunkt genommen.

Lochbleche Vegesack Fotomontage, im Hintergrund der Scan der Bleche, im Vordergrund der Scan des Bauplans. An dieser Stelle habe ich einfach mal die Außenkante der Bleche als Referenzpunkt genommen.

hmmm…auf die `exakten` Bohrungen möchte ich an dieser Stelle irgendwie nicht weiter eingehen, das liegt im Ermessen des Betrachters….

ABER…

in `etablierten Magazinen` (Funk Uhr und Konsorten z.B.) findet man ja öfter mal die klassischen `suchen Sie die Fehler Bilder`…..

STOOOOPPPPP, an dieser Stelle NOCH NICHT weiterlesen!!!

Bitte finden Sie im Bild OBEN min. 5-10 Fehler,  ohne der  `exakten` Bohrungen :-)

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…und…gefunden?

Die multiple Choise Auflösung wird es ganz klar nicht als Umfrage geben, wir machen hier einfach kurz und knackig mit dem Ergebnis weiter…

Fehler 1-10 in der Auflösung. Soory, leider kein Gewinn... ;-)

Fehler 1-10 in der Auflösung. Sorry, leider kein Gewinn... ;-)

Na ja, genau genommen hätte ich es wissen müssen, denn selbst beim Auktionsbild waren die Fehler offensichtlich:

verschiedene Bleche, annähernd selbe Fehler...

verschiedene Bleche, aber annähernd selbe Fehler...

…aber wie es so ist, manchmal `klickt` (M)man(n) einfach zu schnell, ohne das Hirn wirklich einzuschalten.. ;-)

Sei es drum, den Verkäufer habe ich mittlerweile angeschrieben, er hat sich bereit erklärt, die Bleche mit Kostenerstattung zurücknehmen. Sofern er hier mitliest, TOP Fairness! -beide Daumen hoch-

Trotz `privat Auktion` lohnt es sich hier und da anscheinend tatsächlich, eine freundliche, sachlich verfasste Mail zu versenden.

Einigermaßen schleierhaft ist mir jedoch, wie er zu den durchaus positiven Berwertungen für ähnliche Bleche gekommen ist. An sich gibt es da -zumindest aus meiner Sicht- nur zwei Möglichkeiten, diese stammen aus den Themenbereichen `Anspruch` der Käufer und `Fertigungstoleranzen` des….Verkäufers??

Wie auch immer, diese `Dinger` kommen bei mir sehr sicher nicht an`s Boot, das steht -so für mich ganz alleine- komplett außer Frage. Da bohre ich lieber selber…, wenn es denn auch länger dauern wird. ;-)

So denn, Guat`s Nächtle und liebe Grüße vom

Alex

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